Hier sind die aktuellen Termine (nicht vollständig), bei denen sich AUFSTEHEN beteiligen könnte.

Gedenkrundgang

Sonntag, 8. November 2020 von 11:00
Konrad-Wolf-Straße 92, 13055 Berlin, Deutschland
Anlässlich des Jahrestages der Reichspogromnacht treffen wir uns (einen Tag früher) zum traditionellen Gedenkrundgang durch Alt-Hohenschönhausen, bei dem wir den Opfern der Nazi-Gewaltherrschaft gedenken und ihre Stolpersteine putzen.
Bitte beachtet, dass in diesem Jahr die allgemeinen Abstandsregeln gelten bzw. auch im Freien die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes besteht, wenn keine 1,5 Meter Abstand eingehalten werden können.

ANKÜNDIGUNG

Führung anläßlich der Progromnacht (1938).

Termin: Sonntag, 8. November 2020, 15 Uhr
Treffpunkt: Luftbrückendenkmal (U-Bhf. Platz der Luftbrücke)
1938 brannten nationalsozialistische Schlägertrupps Synagogen nieder, raubten jüdische Geschäfte aus, verprügelten, verschleppten und töteten Berliner Jüdinnen und Juden. Auch im Bezirk Schöneberg-Tempelhof.
Der 9. November 1938 ist als „Reichspogromnacht“ in die Geschichte eingegangen. Sie war der Auftakt für die systematisch geplante Ermordung von Millionen europäischer Jüdinnen und Juden.
Zum Gedenken an die Opfer und als Warnung vor dem heutigen Antisemitismus und rassistischen Umtrieben lädt Aufstehen Tempelhof-Schöneberg am Vorabend der Novemberpogrome 1938 zu einem Rundgang vorbei an historischen Stätten, Stolpersteinen und Gedenktafeln in der Gartenstadt Neu-Tempelhof (einst „Klein-Jerusalem“) ein.
Führung: Achim Dillinger
Der Rundgang führt uns u.a. zur ehemaligen Synagoge Neutempelhof in der Mussehlstrasse und das Haus der Kapitulation am Schulenburgring. Dauer ca. 1 Stunde.
Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Es wird darum gebeten, zum Gedenken Blumen oder Kerzen mitzubringen.
Nähere Infos zum historischen Hintergrund und der Tour selbst demnächst auf der Webseite von aufstehen Berlin unter https://aufstehen-berlin.org/.

In Erinnerung an die Novemberpogrome 1938 als Mahnung für Heute

Montag, 9. November 2020 von 19:00
Platz der Einheit, 14467 Potsdam, Deutschland
 
Öffentlich · Gastgeber: VVN-BdA im Land Brandenburg
Am 09.11.2020 jährt sich der Tag der Novemberpogrome zum 82. Mal. Im Jahr 1938 wurden an diesem und den darauf folgenden Tagen im gesamten Deutschen Reich jüdische Geschäfte, Wohnungen und Synagogen angegriffen, zerstört bzw. niedergebrannt, Menschen in Konzentrationslager deportiert und ermordet. Die Novemberpogrome waren nach den Nürnberger Gesetzen von 1935 ein weiterer, systematischer Schritt auf den Weg zur Shoa.
Aber auch nach 1945 ist Antisemitismus nicht verschwunden: Vor etwa einem Jahr, am 09.10.2019, wurde am jüdischen Feiertag Jom Kippur ein Anschlag auf die Synagoge in Halle verübt. Vor wenigen Wochen gab es einen antisemitisch motivierten Brandanschlag auf die Kiezkneipe »Morgen wird besser« in Berlin-Lichtenberg. Am Tatort wurden Kennzeichen der Neonazistischen Terrororganisation „Blood & Honour“ gefunden. Im Zuge der sogenannten Coronaproteste gehen Holocaustleugner*innen, Reichsbürger*innen, Anhänger*innen von Verschwörungserzählungen und Rechtsextreme gemeinsam auf die Straße. Sie alle eint der Antisemismus. Sie tragen ihn offen zur Schau. In den sozialen Medien werden antisemitische Bilder und Erzählungen verbreitet. Es ist ein historisches Versäumnis, in der Vergangenheit und auch heute über den latenten Antisemitismus hinwegzusehen. Struktureller Antisemitismus wird als solcher oft nicht erkannt oder bagatellisiert.
Wir müssen da einschreiten wo Antisemitismus anfängt, sei es ein Witz, sei es eine Beleidigung oder sei es die Forderung nach der Vernichtung oder dem Boykott des einzigen jüdischen Staates Israel. Nur mit einer aktiven Erinnerungsarbeit können wir uns das Vergangene ins Bewusstsein bringen und mahnen. Nach wie vor gilt es jegliche Form des Antisemitismus konsequent zu thematisieren und zu bekämpfen.
Kommt am Montag, den 09.11.2020 um 19 Uhr zum Platz der Einheit am OdF Denkmal in Potsdam. Gemeinsam wollen wir uns an die Schrecken der Novemberpogrome erinnern.
Erinnern – Gedenken – Mahnen
Bitte denkt an das Tragen eines MNS und den Mindestabstand einzuhalten
Es wäre schön, wenn ihr ein passendes Glas für Teelichter mitbringen könntet.

Der Landesparteitag der AFD ist abgesagt.

Ein neuer Termin ist noch nicht bekannt.

Gemeinsam gegen den Landesparteitag der Berliner AfD am 25. Oktober und 8. November

Die AfD Berlin plant für den 25. Oktober und 8. November ihren Landesparteitag in Berlin-Kaulsdorf. Nachdem drei geplante Parteitage an anderen Orten in Berlin aufgrund zivilgesellschaftlicher Proteste verhindert werden konnten, versucht es die AfD nun im Bezirk Marzahn-Hellersdorf.
Die AfD ist auch in Berlin ein Sammelbecken und Katalysator der faschistischen Rechten. Gerade der Bezirksverband der AfD in Marzahn-Hellersdorf hat in den vergangenen Wochen gezeigt, dass sie keine „Partei wie jede andere“ ist — etwa durch Veranstaltungen mit führenden Vertreter*innen der extremen Rechten wie Björn Höcke und dem extrem rechten Verleger Götz Kubitschek in Hönow.
Dennoch will die „La Festa GmbH“ in Kaulsdorf der Berliner AfD ihren Festsaal in der Gutenbergstraße 26-28 für deren Landesparteitag zur Verfügung stellen — und damit für die rassistische, sexistische, islamfeindliche, antisemitische und menschenverachtende Hetze dieser Partei.
Wir fordern die Betreiber*innen des Veranstaltungsortes dazu auf, den Vertrag mit der Berliner AfD umgehend aufzukündigen! Kein Raum für völkische und extrem rechte Akteur*innen!
Denn Rassismus ist keine Alternative!
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!
Wir rufen auf, gegen den Parteitag zu demonstrieren. Wir stehen für ein weltoffenes, vielfältiges Berlin und ein solidarisches Miteinander unabhängig von Herkunft, Religion, Hautfarbe und sexueller Orientierung — auch in Marzahn-Hellersdorf.
Beteiligt euch an den Protesten am 25. Oktober und 8. November in Kaulsdorf:

Demonstrationen:

Sonntag, 25.10.2020 | 8 Uhr | ab U-Bhf Kaulsdorf-Nord
Sonntag, 08.11.2020 | 8 Uhr | ab U-Bhf Kaulsdorf-Nord
mit jeweils anschließenden Kundgebungen vor dem Festsaal in der Gutenbergstraße 26-28
Um euch und andere zu schützen, bitten wir darum, eigenverantwortlich und solidarisch die Hygieneregeln (Abstand halten, Mund und Nase bedecken) einzuhalten.

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UNTERZEICHNENDE (Stand: 17. Oktober 2020):
Anwohner*inneninitiative für Zivilcourage gegen Rechts
Aufstehen gegen Rassismus Berlin
Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf
OMAS GEGEN RECHTS.Berlin

Gegen die Zerschlagung der S-Bahn

Merkt euch schonmal folgende Termine zum Thema S-Bahn vor – die Details werden noch geplant und bekannt gegeben. Der Termin am 25.11. ist besonders wichtig. Er dient der breiten Aufklärung zum Thema.
28.10., 16 Uhr: Protest vor der Landesdelegiertenkonferenz der Grünen (Estrel Hotel) 
31.10., 9 Uhr: Protest vor dem Landesparteitag der SPD (Estrel Hotel)
25.11. Veranstaltung im Regenbogenkino in Neukölln zur S-Bahn , hier soll Livestream —> müssen wir gut bekannt machen und viele Leute einladen, Infomaterial kommt noch !

 

Aufstehen.Lichtenberg unterstützt Künstler während der Corona-Krise

im Bürgerstübchen, Anton-Saefkow-Platz 4, 10369 Berlin-Fennpfuhl (Lichtenberg)

Dienstag, 10. November 2020, um 18:00 Uhr
Doreen Mechsner liest aus ihrem Buch
„Ich möchte einfach noch Bäume ausreißen. Aber nur kleine.“
Erzählungen von und über fast 100Jährige.

Ständig wiederkehrende Veranstaltungen

 

Mahnwache für Julian Assange

Termine: Donnerstag 29.10.2020, dann alle zwei Wochen
Die Mahnwache ist wieder alle zwei Wochen von 18 bis 20 Uhr auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor.
https://www.freeassange.eu/#events/vigil_berlin_2
Weitere Infos / Kontakt:
Thilo Haase: 0172 4560537
Notiz: Pressefreiheit, Meinungsfreiheit: Grundlage von Demokratie und Frieden
Bitte die aktuellen Abstandsregeln beachten.

Berliner Bündnis „Hände weg von Venezuela“

c/o Coop Antikriegscafe Berlin

Nächste Kundgebung
Samstag, 24. Oktober von 14-17 Uhr
Brandenburger Tor
Pariser Platz
gegenüber der US-Botschaft
Seit Januar 2019 veranstalten wir jeden Samstag am Brandenburger Tor (Pariser Platz) eine Kundgebung.
Mit Beiträgen von Aktivsten und Künstlern u.a. aus Venezuela, Chile, Bolivien, Brasilien, Peru, Mexiko, Russland, Deutschland und den USA.
Wir fordern internationale Solidarität. Hände weg von Venezuela! Solidarität mit den fortschrittlichen Bewegungen in Lateinamerika!
http://haendewegvonvenezuela.net/links/kundgebung11.07.20.html